Wie kommt das Medien Meeting Mannheim 2010 auf die Leinwand?

Am 1. Juli ist es soweit, das Medien Meeting Mannheim 2010 kommt in Hamburg, Köln, München, Frankfurt, Mannheim, Ludwigshafen, Viernheim und Heidelberg in die Kinos. Aber wie schaltet man Werbung in Kinos überhaupt? Vorerst einmal müssen Mediadaten gewälzt werden, was bedeutet, herauszufinden, wo, wann und welche Zielgruppe passend zur Marketingstrategie ins Kino geht. Anschließend geht man in Verhandlung mit dem Unternehmen HEINEFILM, das zuständig für die Distribution von Kinowerbung in den meisten deutschen Kinos ist. Nach der Einigung müssen Daten produziert und geliefert werden: immer 24 Bilder pro Sekunde, jeweils 6 Megabyte groß.

Trotz der voranschreitenden Digitalisierung der Filmbranche kann nur ein sehr geringer Anteil der deutschen Kinos bereits digitale Spots vorführen. Es muss also für jeden einzelnen Kinosaal eine eigene Filmkopie produziert werden. Hierzu wird zunächst ein Film belichtet und daraus ein Negativ erzeugt, das zur Herstellung der Masterkopie benötigt wird. Ist diese Masterkopie technisch einwandfrei, so können die restlichen Kopien hergestellt werden. Diese werden dann von speziellen Filmspediteuren an die einzelnen Kinos verteilt.

Wenn dann noch die Prüfanträge für die vorgeschriebene FSK-Prüfung eingereicht und der Kinospot für die vorgeschlagene Altersfreigabe angemessen ist, kann es los gehen!